Horhausen Trotz schnellsten Eingreifens waren die Büro- und Lagercontainer im Horhausener Gewerbegebiet nicht mehr zu retten. Kurz nach sieben Uhr am Dienstagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Löschzug Pleckhausen alarmiert und zu einem
Gebäudebrand im Horhausener Gewerbegebiet gerufen. Innerhalb von fünf Minuten waren vier Einsatzfahrzeuge mit 19 Wehrmänner vor Ort und kämpften sich in der Dunkelheit an das Brandobjekt heran. Zu diesem Zeitpunkt stand das Gebäude, eine Zusammenstellung aus Containerelementen, genutzt als Büro- und Lagergebäude, voll in Brand. Dichter Qualm behinderte das Sichtfeld und erforderte den Einsatz der Atemschutzgeräteträgergruppen. Erschwert wurde der Erstangriff noch doch unwegsames Gelände und
herumstehende Gerätschaften. Weiterhin fand die Feuerwehr unmittelbar vor dem Brandobjekt Starkstromkabel die einen halben Meter über den Boden geführt waren. Zur Unterstützung der Atemschutzgeräteträger und der technischen Hilfe wurde der Zug Horhausen nachalarmiert. Der technische Zug Horhausen schnitt mit seinen Gerätschaften Öffnungen in die Wände der Container um den Löschtrupps Zugang zu verschaffen. Der Brand konnte teilweise nur durch die Atemschutzgerätetrupps bekämpft werden da die
Rauchentwicklung durch das Verbrennen des Isoliermaterials, dem Wandaufbau und die Farbbeschichtung derart stark war, dass die Wehrmänner nicht an das Brandobjekt herankamen ohne sich zu gefährden. Unter der Starken Hitzentwicklung schmolz die Aluminiumkonstruktion der Container und brach in sich zusammen. Bürgermeister Josef Zolk ließ sich vor
Ort von Verbandsgemeindewehrleiter Gerd Becker und Wehrführer Hans-Josef Kalscheid über den Einsatz informieren. Die Bad Honnef AG sicherte die Gasleitungen, die Kriminalpolizei ermittelt. Nach drei Stunden war der Brand gelöscht und die Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen. – wwa – Fotos: Wachow |