Dekon-Einheit

Die Dekon-Einheit Pleckhausen “Dekon-Süd” ist eine Teileinheit des Gefahrstoffzugs des Kreises Altenkirchen.

Die Dekontamination durch die Feuerwehr ist folglich die Grobreinigung von Einsatzkräften einschließlich ihrer Schutzkleidung, von anderen Personen sowie von Geräten. Im Allgemeinen versteht man darunter die Reduzierung der Kontamination der Oberflächen von Lebewesen, Boden, Gewässern oder Gegenständen.

Wichtigstes Ziel der Dekon-Maßnahmen ist, die Wirkung gefährlicher Stoffe auf die Gesundheit der betroffenen Personen zu verhindern. Gleichermaßen gilt es, der Verschleppung der gefährlichen Stoffe vorzubeugen.

Auf  Rollcontainern werden u.a. Schutzausrüstung, Schnelleinsatzwannen, ein Dekon-Zelt etc. mitgeführt. Die Komponenten ergeben eine flexibel zusammenstellbare Dekontaminationsstrecke, welche in die Bereiche rot, gelb und grün unterteilt ist. Die Dekontamination erfolgt je nach Stoff und Stärke der Verschmutzungen mit Wasser, Druckluft und unterschiedlichen Zumischprodukten.

In dem roten Bereich werden die Verschmutzungen durch mehrere Duschsysteme reduziert. Nach dem letzten Durchgang in dem Dekon-Zelt steigen die Feuerwehrangehörigen in dem gelben Bereich aus den Schutzanzügen aus, um umgehend in den sauberen grünen Bereich wechseln zu können.

Im Einsatzfall wird die Dekon-Einheit über eine eigene Alarmschleife alarmiert. Durch das etablierte Konzept, welches fortwährend weiterentwickelt wird, sind die Abläufe wie Aufbau, Betrieb und die damit verbundenen Funktionen standardisiert. Zusätzlich garantieren ein festgeschriebener Ausbildungsplan und regelmäßige Übungen eine einheitliche Vorgehensweise.

Einheitsführer: Stefan Menzenbach

 

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