Einsatz 15/2019 – Garagenbrand

Heute Nacht um 00:25 Uhr wurde unsere Wehr zu einem Heckenbrand nach Willroth alarmiert. Bereits während der Anfahrt der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zum Feuerwehrgerätehaus wurde das Einsatzstichwort auf „F2 – Garagenbrand“ erhöht.

Schon während der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte ein großer Feuerschein wahrgenommen werden. Vor Ort brannten etwa 40lfm einer Thujahecke, sowie angrenzendes Gebüsch. Die Thujas hatten eine Höhe von etwa 4 bis 15 Meter. Bereits vor Eintreffen der ersten Kräfte hatte sich das Feuer auf den Dachvorsprung einer nebenstehende Garage ausgebreitet. Mittels Riegelstellung konnte ein weiteres Ausbreiten auf den weiteren Teil der Garage verhindert werden.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten mehrere Trupps unter Atemschutz mit den Löschmaßnahmen beginnen. Das Feuer wurde von zwei verschiedenen Seiten bekämpft und konnte somit schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Während die Trupps des HLFs das Feuer vom Bereich der „Sonnenstraße“ aus bekämpften, fuhr das Tanklöschfahrzeug von der „Höhenstraße“ über eine Wiese die Einsatzstelle an. Von dort konnte die brennende Hecke mittels zwei C-Rohren sowie dem Dachmonitor unseres Tanklöschfahrzeugs abgelöscht werden. Zudem wurde dort eine ca. 100 Meter lange Wasserversorgung zum nächsten Hydrant aufgebaut. Im weiteren Einsatzverlauf musste noch die nebenstehende Gartenhütte abgelöscht werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde die Garage mittels Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern untersucht. Damit ein sichere Leiterstellung und somit ein sicherer Aufgang zum Dach gewährleistet werden konnte, mussten die verbrannten „Thujastämme“ abgesägt werden. Um das Dach zu kontrollieren, musste die Dachabdeckung mittels Rettungssäge entfernt werden.

Nach dem Aufräumen an der Einsatzstelle konnten unsere Einsatzkräfte zurück ins Feuerwehrgerätehaus fahren. Hier wartete dann die übliche, aber notwendige Arbeit: Hier mussten dann die auf den Fahrzeugen gebrauchten Schläuche durch frische Schläuche ersetzt und die Fahrzeuge und Gerätschaften geputzt und geprüft werden. Nach etwa drei Stunden konnte unsere Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.

Ebenfalls im Einsatz war die FEZ Flammersfeld, der stellv. Wehrleiter der VG Flammersfeld, das DRK sowie die Polizei Straßenhaus.

Am Tag danach wurden die entstandenen Schäden erst deutlich sichtbar. Foto: FFP